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IDE für PIC-Mikrocontroller

Integrated Development Environment (IDE) sind Anwendungen deren meist eine Reihe von Tools angehängt sind um eine bestimmte Aufgaben gut erfüllen zu können.
Im Gegensatz zu einem Normalen Editor sind IDEs dazu gedacht sich auf Bestimmte Aufgaben zu spezialisieren und die dafür effektiver zu erledigen. So gibt es diverse IDEs für Java, PHP, C, C++, etc., aber auch hier gibt es einige weiter spezialisierte die z.B. für Frameworks, QT, KDE oder auch Plattformen ARM, AVR gedacht sind.

Auch für die PIC Mikrocontroller Familie gibt es diverse IDEs.
die wohl bekannteste ist von Microchip selbst, MPLAB. Dieser ist für Privatanwender kostenlos und bringt eine Toolchain mit, vorwiegend für Assembler, die für erste Programmversuche durchaus nicht zu verachten sind. MPLAB ist mit weiteren Tools erweiterbar, so kann jederzeit der C-Compiler Hi Tech C nach installiert werden um auch für C-Code geeignet zu sein. Erstellt wurde diese IDE vornehmlich für Windows, aber auch für Linux gibt es einen Ableger der sich in Netbeans integriert.

Mein Favorit als IDE ist Piklab, da er für Linux gut geeignet ist. Leider ist  Piklab mit QT3 und noch problematischer KDE3.5 programmiert und fällt daher aus diversen Distributionen momentan aus den Paketquellen raus. Mit ein bisschen Aufwand lässt sich die IDE aber problemlos wieder nachinstallieren. Piklab bringt selbst keine Toolchain mit lässt sich aber für die meisten Compiler durch nachinstallieren austatten. Compiler die für Windows entwickelt wurden, werden bei Piklab über Wine eingebunden. Das habe ich bisher aber noch nicht getestet, da SDCC für mich vollkommen ausreichend ist.

Dieser Artikel ist veraltet, inzwischen bin ich von Piklab abgekehrt und arbeite mit dem neuen MPLABX von Mikrochip

Permalink: https://adirmeier.de/Blog/ID_55
Tags: Blog, Compiler, IDE, PIC, SDCCvon am 2012-03-06